Kempter Karl

Kempter Karl;  grosse Pastoralmesse in G, op. 24

* 17. Januar 1819 in Limbach bei Burgau; † 12. März 1871 in Augsburg

Karl Kempter entstammt einem alten Limbacher Geschlecht, das seit dem 17. Jahrhundert in Limbach urkundlich erwähnt wird. Seine Familie brachte Theologen, Ordensleute, Musiker und Lehrer hervor.

Er selbst wurde am 17. Januar 1819 als siebtes und jüngstes Kind der Schullehrerseheleute Mathias und Kreszentia Kempter im Haus Nr. 1, dem Landschulhaus in Limbach, geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Kempter komponierte Messen, Gradualien, Oratorien (Johannes der Täufer, Maria, Die Hirten von Bethlehem, Die Offenbarung) und gab ein Kirchengesangsbuch heraus. Vor allem der Volksgesang, insbesondere beim Gottesdienst, war Mittelpunkt seines Schaffens: Musizierbarkeit mit den den Landchören verfügbaren Mitteln und für die ihnen eigene Mentalität lag ihm am Herzen. Viele Kompositionen, wie etwa der Hymnus „Adoro te“ und die so genannte „Kleine Pastoralmesse“, konnten, verlegt im Musikverlag Anton Böhm & Sohn, Augsburg, den Weg zu den Kirchenchören überall im Land finden. Mit 31 Jahren vollendete er sein bekanntestes Werk, die große Pastoralmesse in G-Dur op. 24. Die Uraufführung erfolgte im Jahre 1851 im Hohen Dom zu Augsburg.

Lieder in unserem Repertoire: