Praetorius Michael

*1571 in Creuzburg bei Eisenach; † 15. Februar 1621 in Wolfenbüttel

Michael Praetorius, eigentlich Michael Schulteis, ist vermutlich 1571 geboren. Er war der jüngste Sohn von sechs Kindern des streng lutherischen Pfarrers Michael Schulteis.

Von 1585 bis 1590 studierte er Theologie und Philosophie an der Universität „Viadrina“ in Frankfurt/Oder. Ab circa 1587 war er Organist an der Universitätskirche St. Marien. So konnte er seinen Lebensunterhalt etwa drei Jahre lang verdienen, bis er 1589/90, ohne sein Studium abgeschlossen zu haben, Frankfurt/Oder verliess er aus unbekannten Gründen.
Ab 1593 war er Kammerorganist im Dienst von Heinrich Julius, postulierter Bischof von Halberstadt (Residenz in Gröningen) und Herzog von Braunschweig & Lüneburg (Residenz in Wolfenbüttel). Ab 1604 war er dann Hofkapellmeister. Vermutlich auch Geheimer Kammersekretär der Herzogin Elisabeth. In dieser Zeit unternahm Praetorius auch viele Reisen die auf eine diplomatische Arbeit für den Herzog hinweisen.
Praetorius hat mit seinen Büchern über die deutsche Musikgeschichte am Ende des 16. und zum Anfang des 17. Jahrhundert das musiktheoretische Wissen und die Musikpraxis dieser Zeit dargestellt. Sein Werk ist von besonderer Bedeutung für das musikalische Leben in den Zentren des deutschen Protestantismus.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Michael_Praetorius

Lieder in unserem Repertoire:

  • Wachet auf ruft uns die Stimme